Arbeiten und leben in Frankfurt am Main

Umzug für den neuen Job — was du wissen solltest

Diese Seite wird gerade aufgebaut. In Kürze findest du hier lokal recherchierte Informationen zu Mietniveau, Verkehrsanbindung, Kinderbetreuung und Freizeitangeboten in Frankfurt am Main.

Wer zieht nach Frankfurt am Main?

Der Wanderungssaldo und die Alters-Kohorten der Zuziehenden sind die aussagekräftigsten Signale dafür, ob eine Stadt gerade attraktiv ist — für Familien, junge Erwachsene oder Ältere.

Wanderungssaldo
1,0
↓ -82,1 % seit 2019
Familienzuzug
-13,4
↓ -59,5 % seit 2019
Bildungszuzug
81,3
↓ -0,6 % seit 2019
Rentner-Zuzug
-8,2
↑ +3,5 % seit 2019
Elternjahrgänge
23,9 %
↓ -2,8 % seit 2019
Unter 18
16,9 %
0,0 % seit 2019

Familien ziehen weg (Familienwanderung: -13,4/1000). Für Zuziehende oft ein Hinweis auf angespannten Wohnungsmarkt oder wenig Kita-Plätze. Die Bildungswanderung ist stark positiv (+81,3/1000) — das ist typisch für Hochschul-Standorte. Ältere Menschen ziehen weg (Alterswanderung -8,2/1000). Der Anteil der unter 18-Jährigen liegt bei 16,9 %.

Datenjahr 2023 · Quelle: Wegweiser Kommune, Bertelsmann Stiftung (CC0) · alle 23 Kennzahlen & Zeitreihen

Frankfurt am Main zählt mit 775.790 Einwohnern (Stand 2023) zu den bevölkerungsreichsten Städten Deutschlands — und der Arbeitsmarkt wächst mit. Wer hier einen Job sucht oder einen Wechsel in die Region erwägt, trifft auf eine Stadt, deren Bevölkerung seit 2011 um 14,7 Prozent zugelegt hat. Das Zusammenspiel aus Wohnkosten, Kinderbetreuung und Pendeldistanzen prägt dabei den Alltag ebenso stark wie das Stellenangebot selbst. Aktuell sind im Portal 1.494 offene Stellen gelistet.

Zahlen und Zeitreihen für Frankfurt am Main

Frankfurts Bevölkerungswachstum verlief nicht linear: Zwischen 2011 und 2023 stieg die Einwohnerzahl um 14,7 Prozent, in den zurückliegenden fünf Jahren lag das Plus noch bei 3,0 Prozent — ein deutlich moderateres Tempo, das auf Sättigungseffekte und begrenzten Wohnraum hindeutet. Die Einwohnerdichte beträgt 31,2 Einwohner je Hektar (Stand 2023), was die Wohnraumknappheit im Stadtgebiet messbar macht.

Das Durchschnittsalter liegt bei 41,1 Jahren, das Medianalter bei 39,7 Jahren — beides deutlich unter dem hessischen Landesdurchschnitt von rund 44 Jahren, was auf eine vergleichsweise junge Erwerbsbevölkerung hindeutet. Der Altenquotient von 24,2 (65-Jährige und Ältere je 100 Erwerbsfähige) fällt niedriger aus als in vielen anderen hessischen Städten. Gleichzeitig signalisiert ein Jugendquotient von 28,8 einen überdurchschnittlichen Anteil an unter 20-Jährigen. Der Wanderungssaldo von 1,0 je 1.000 Einwohner zeigt: Frankfurt zieht weiterhin Menschen an, wenngleich das Wachstum gegenüber früheren Jahren nachgelassen hat. Für Bewerberinnen und Bewerber bedeutet das: Der Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte bleibt hoch, was die Verhandlungsposition von Arbeitnehmern stärkt.

Für Bewerber und Umsteiger

Für Bewerberinnen und Bewerber ergibt sich ein differenziertes Bild: Frankfurt bietet eine junge, wachsende Erwerbsbevölkerung und ein breites Stellenangebot, stellt aber gleichzeitig hohe Anforderungen an die Haushaltsplanung. Wer die Wohnkostenfrage durch einen Umlandstandort löst, profitiert von einer gut vernetzten Region. Einen Überblick über alle offenen Stellen nach Berufsfeldern finden Sie unter Berufe-Übersicht. Wer wissen möchte, welche Unternehmen in Frankfurt am meisten einstellen, findet eine strukturierte Auswertung unter Top-Arbeitgeber Frankfurt.